Neu in Version 3.x von convert4print

CSP hat die mit dem Partner SPE GmbH entwickelte Software convert4print mit einer ganzen Reihe von Neuerungen ausgestattet:

  • Volle Kompatibilität mit Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008. Dabei werden auch alle Erfordernisse für die in diesen Betriebssystemversionen integrierte Benutzer Zugriffskontrolle (UAC) erfüllt. Das Zusammenspiel mit den eingebauten Firewalls dieser Betriebssysteme funktioniert reibungslos. Alle Programme, Bibliotheken und Kontrollfelder sind zertifiziert und mit entsprechenden Manifesten zur Zugriffskontrolle ausgestattet.
  • Das Kontrollfeld des Konverter/Gateway-Servers wurde komplett überarbeitet. Zum einen wurde es im Look-and-Feel an die neuen Windows-Versionen angepasst, es wurden aber auch eine Menge Detailverbesserungen durchgeführt: aktivierbare Tooltips, Leselinien in der Statusanzeige, Steuerung über Tastatur, direkter Zugriff aufs Handbuch und die Lizenzbedingungen, verbesserte Versionsübersicht und viele Kleinigkeiten mehr.
  • Im Kontrollfeld des Konverter/Gateway-Servers wurde jetzt eine direkte Überwachung der beiden Management-Konsolen integriert. Sowohl der Status der primären als auch der Backup-Konsole sind im Kontrollfeld direkt sichtbar. Diese Statusanzeige ist jetzt unabhängig davon, ob Konverter benutzt wurden oder nicht. Neben den beiden Flaggen für den Konsolen-Status zeigen zusätzliche Texte an, ob administrative Eingriffe notwendig sind, wenn zum Beispiel auf die Backup-Konsole umgeschaltet werden mußte.
  • Im Kontrollfeld des Konverter/Gateway-Servers wurde ein Mechanismus zum Sichern und Laden der gesamten Konfiguration eingebaut. Damit ist es nun ein Leichtes, Sicherungskopien anzulegen, oder die Konfiguration eines eventuell vorhandenen Backup-Rechners auf dem aktuellen Stand zu halten. Auch der Umzug auf andere Rechner wird damit wesentlich erleichtert.
  • Im Kontrollfeld des Konverter/Gateway-Servers wurde ein Mechanismus eingebaut, der es gestattet, bei über Netzwerk angeschlossenen Druckern direkt den im System als Standard eingetragenen Browser mit der Web-Site des Druckers aufzurufen. Auf diese Weise wird eine genauere Statuskontrolle und Fehleranalyse wesentlich vereinfacht.
  • Ein Verzeichnis-Monitor zur Überwachung von Verzeichnissen mit Druckdateien ist verfügbar.
  • Ein Line-Printer-Daemon zur direkten Kommunikation mit CUPS und SAP ist verfügbar.
  • Für das gesamte System wurde eine laufende Integritätskontrolle implementiert, die sicherstellt, daß das System nicht durch technische Fehler oder Fremdeingriffe korrumpiert wird.
  • Für die Log-Dateien der Konverter wurde eine Größenkontrolle eingeführt. Wenn gewünscht, kann eine Obergrenze für die Log-Dateien festgelegt werden, bei deren Erreichen die aktuelle Log-Datei geschlossen wird. Anschliessend wird sie umbenannt, und dann eine neue Log-Datei angefangen. Damit sind immer die aktuelle Log-Datei und ihre Vorgängerin verfügbar. Konverter können jetzt beliebig lange Log-Dateien schreiben, ohne die Festplatten des Rechners zu sprengen.
  • Die Log-Datei mit der Ablaufverfolgung kann auch vom Kontrollfeld aus direkt angezeigt werden. Dabei sind sogar Filtermöglichkeiten nach den Kategorien der einzelnen Meldungen (Fehler, Warnungen, Protokoll) möglich. Dies ist bei der Inbetriebnahme von neuen Konvertern oder neuen Anwendungen für Konverter eine wesentliche Erleichterung.
  • Es wurde eine weitere Trennung zwischen den Verzeichnissen für Programme, für interne Dateien und für benutzerbezogene Dateien eingeführt. Dadurch werden zum einen die Sicherheitskontrollen der neueren Betriebssysteme besser unterstützt, zum anderen werden keine programminternen Dateien an der Benutzeroberfläche sichtbar. Die in der Vergangenheit zur Zuordnung der Log-Dateien zu den Konvertern benötigten hexadezimalen Kennungen gehören der Vergangenheit an.
  • Die Installer ab Version 3.1 enthalten keine Konverter für den Einsatz auf Thin Clients der Fa. Neoware. Da die Fa. Neoware aufgekauft wurde, und diese Thin Clients nun nicht mehr am Markt sind, besteht keine Notwendigkeit, für ein weiteres Mitführen der Konverter. Nichtsdestotrotz sind aber Neoware Thin Clients mit den alten Konverter weiterhin zusammen mit der Version 3.x einsetzbar.
  • Es gibt keine extra Client-Version für einzelne Arbeitsplatzrechner mehr. Da die Anzahl der Rechner, auf denen ein Konverter/Gateway-Server eingerichtet werden kann, prinzipiell nicht limitiert ist, besteht für eine Client-Version keine Notwendigkeit mehr. Dadurch, daß einheitlich der Konverter/Gateway-Server eingesetzt werden kann, vereinfachen sich zukünftig Installation und Wartung.

Hinweise:

  • Es besteht keine Rückwärtskompatibilität zu Konvertern aus Versionen vor der Version 3.1. Das heist, der Einsatz alter Konverter in einer Installation Version 3.x ist prinzipiell nicht möglich.
  • Je nach Alter der zu migrierenden Installation mag es sein, daß durch zwischenzeitlich erfolgte Fehlerkorrekturen an Konvertern das erzeugte Druckbild nicht mehr so ist, wie in der Vergangenheit gewohnt. Daher ist vor dem Produktivschalten einer migrierten Installation in jedem Fall durch eine parallel betriebene Testinstallation (auf einem zweiten Rechner) zunächst die Funktionalität sicherzustellen.
  • Die Migration einer alten Version auf Version 3.x ist nur durchführbar, wenn für die alte Installation ein Software-Subskription-Vertrag besteht.